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5 Wege, um euren Escape Room zu erweitern

von | Apr 20, 2020

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Escape-Room-Betreiber stoßen häufig schnell an ihre Grenzen. Begrenzte Räumlichkeiten, begrenztes Einzugsgebiet, begrenztes Budget. Aber wir wollen hier nicht über Grenzen sprechen. Wir wollen euch fünf Möglichkeiten aufzeigen, mit denen ihr euer Escape-Room-Geschäft erweitern könnt.

Die Escape-Room-Branche hat sich in den vergangenen Jahren verändert. Große Franchises wachsen immer weiter, während es für kleinere, unabhängige Betreiber schwieriger wird, zu überleben. Ein Grund dafür ist der Preisdruck. Auf eine Rabattschlacht mit seinen Konkurrenten sollte man sich dabei gewiss nicht einlassen. Stattdessen könnt ihr mit den fünf folgenden Tipps dafür sorgen, dass ihr im hart umkämpften Escape-Room-Markt wachst, an neue Kunden kommt und euer Einzugsgebiet vergrößert.

1. Gewinnt Firmenkunden für euren Escape Room

Unser erster Tipp ist nicht direkt eine Erweiterung bzw. Expansion eures Escape Rooms. Es ist aber ein Tipp, der euren Umsatz deutlich steigern kann: Bietet Teamevents für Firmen an! Immer mehr Unternehmen nutzen Escape Rooms für Teambuilding-Events, zur Personalentwicklung oder als Teil eines Assessment Centers.

Welchen Sinn das hat? Das erklärt Michael Meinke vom Fachverband der Live Escape und Adventure Games (FvLEAG) in einem Interview: „Die Nutzung von Escape Rooms für ein Assessment-Center, als Marketingtool oder als Teambuilding-Maßnahme steht noch relativ am Anfang der Möglichkeiten. Ich selbst halte sehr viel davon. Zum Beispiel erlebt man einen Bewerber in einem Vorstellungsgespräch oftmals ganz anders als in einem Escape Room. Ein Escape Room kann aber auch bei einem Einsatz in einem Unternehmen jede Menge Spaß und Freude am gemeinsamen Spiel bringen.“

Für euch hat die steigende Nachfrage von Escape Rooms für Firmen viele Vorteile. Unternehmen werden vornehmlich Termine zwischen Montag und Freitag zu Uhrzeiten haben wollen, zu denen Privatleute arbeiten müssen und daher keine Zeit haben, um bei euch zu spielen. Außerdem werden Firmen in der Regel mit größeren Gruppen kommen, so dass ihr gut ausgelastet seid. Ausgaben für Essen und Getränke übernimmt das Unternehmen auf so einer Veranstaltung in der Regel auch, also werden sich die Mitarbeiter sicher gerne an eurer Theke bedienen. Mit mobilen Escape Rooms könnt ihr das Teamevent alternativ auch am Standort der Firma durchführen.

Aber wie kommt man an Firmenkunden? Der erste und einfachste Schritt ist, auf der eigenen Internetpräsenz einen Button für Unternehmen direkt auf der Startseite einzurichten. Falls ein Mitarbeiter des Unternehmens auf eure Webseite geht, weiß er so zumindest schon mal, dass ihr Firmenevents anbietet. Dabei solltet ihr ihn davon überzeugen, dass er ein tolles Erlebnis bei euch geboten bekommt.

Eine weitere Möglichkeit ist, durch Online-Werbung gezielt Leute anzusprechen, die für die Organisation solcher Events verantwortlich sind, zum Beispiel Personalmanager. Das geht zum Beispiel mit Facebook Ads und Google Ads. Ebenso könnt ihr sie direkt anschreiben. Dafür ist dann allerdings etwas Recherche erforderlich, und ihr solltet sie lieber nur über Business-Netzwerke wie Xing und LinkedIn oder per E-Mail kontaktieren. Wenn euch der persönliche Kontakt wichtig ist, besucht HR-Events. Dort könnt ihr euren Escape Room im B2B-Umfeld präsentieren.

Überzeugt Firmenkunden davon, dass sie bei euch ein tolles Erlebnis erwarten können.

Eine weitere Möglichkeit ist, durch Online-Werbung gezielt Leute anzusprechen, die für die Organisation solcher Events verantwortlich sind, zum Beispiel Personalmanager. Das geht zum Beispiel mit Facebook Ads und Google Ads. Ebenso könnt ihr sie direkt anschreiben. Dafür ist dann allerdings etwas Recherche erforderlich, und ihr solltet sie lieber nur über Business-Netzwerke wie Xing und LinkedIn oder per E-Mail kontaktieren. Wenn euch der persönliche Kontakt wichtig ist, besucht HR-Events. Dort könnt ihr euren Escape Room im B2B-Umfeld präsentieren.

Da ihr mit euren Indoor Escape Rooms aber wahrscheinlich schnell an eure Grenzen stoßt, was die Zahl der Spieler angeht, kommen wir zu unserem nächsten Tipp. Wenn ihr ihn beherzigt, seid ihr sogar für Veranstaltungen mit weit über 100 Leuten gewappnet.

2. Bietet Outdoor-Aktivitäten an

Ein Mittelständler aus der Region plant ein großes Team-Event und euch fehlt der Platz? Kein Problem, wenn ihr auch Outdoor Escape Games anbietet.

Spiele wie „Das Magische Portal“ und „Operation Mindfall“ kombinieren die besten Elemente aus Schnitzeljagd, Stadtrallye und Live-Escape-Game mit modernster Augmented-Reality-Technologie zu einem AR-Teambuilding-Erlebnis. Das Prinzip: Spieler untersuchen Orte in ihrer Stadt, finden Hinweise, kombinieren Gegenstände und knacken knifflige Rätsel, um ihre Mission zu lösen.

Bei Operation Mindfall schlüpfen die Spieler in die Rolle von Geheimagenten.

Das Praktische an einer Software wie Cluetivity ist, dass ihr spielfertige Missionen bekommt, mit denen eure Kunden direkt loslegen können. Ihr könnt unsere Spiele aber auch individuell anpassen und Rätsel für euer City Adventure oder sogar individuell für das Team-Event des Mittelständlers erstellen. Und um das Erlebnis noch realistischer zu gestalten, gibt es ActionPacks mit coolem Agenten-Equipment.

Ob auf dem Firmengelände, in der Innenstadt, auf Grünflächen oder am Strand – Cluetivity ist in weniger als 30 Minuten überall einsatzbereit und damit das perfekte Zusatzangebot für euer Unternehmen. Wir arbeiten bereits mit zahlreichen Partnern aus Branchen wie Escape Room, Team-Building und Events, Tourismus, Paintball und Lasertag zusammen.

3. Seid die Nummer eins im Marketing

Das Marketing spielt für Escape Rooms eine entscheidende Rolle. Nur wer euch findet, kann auch bei euch buchen. Und mit „finden“ meinen wir im Internet. Eine eigene Webseite mit Buchungsmöglichkeit ist das Minimum. Denn die meisten Termine werden inzwischen darüber vereinbart.

Ebenfalls wichtig: in Suchmaschinen präsent zu sein. Wenn jemand „Escape Room Buxtehude“ eingibt, wollt ihr das erste Suchergebnis sein. Sollte der Wettbewerb bei euren wichtigsten Keywords zu hart sein, könnt ihr bei Google auch auf andere Weise ganz nach oben kommen: indem ihr eine Anzeige auf das Keyword schaltet. Das nennt sich Search Engine Advertising (SEA). Wieviel ihr dabei ausgeben müsst, unterscheidet sich von Fall zu Fall. In einem späteren Beitrag werden wir noch genauer darauf eingehen.

Das Online-Marketing für Escape Rooms unterscheidet sich also nicht maßgeblich vom Marketing für andere kleine Unternehmen. Aber da sich die meisten Nutzer vor der Terminvereinbarung erst mal online informieren, solltet ihr besonderes Augenmerk auf diesen Aspekt legen.

4. Baut coole, neue Räume

Über eines muss man sich im Klaren sein: Menschen werden nicht zweimal den gleichen Escape Room spielen. Wenn ihr also wollt, dass eure Kunden wiederkommen, braucht ihr mehrere Räume mit verschiedenen Szenarien.

Szenarien gibt es inzwischen unzählige. Ob ihr eine Bank ausrauben, aus einer anderen Dimension entkommen oder die Kontrolle über eine führerlose U-Bahn gewinnen müsst – zahlreiche vorgefertigte Räume könnt ihr einfach kaufen und vom jeweiligen Anbieter bei euch installieren lassen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Ihr habt einen sehr geringen Aufwand.

Langlebiges Escape-Room-Zubehör zu bauen und die Schwierigkeit der Rätsel auszubalancieren sind die größten Herausforderungen für Escape-Room-Betreiber.

Alternativ könnt ihr eure eigenen Szenarien entwickeln. Das ist super, weil ihr damit definitiv der einzige am Markt sein werdet. Allerdings ist der zeitliche Aufwand enorm. Ihr müsst euch unter anderem eine Geschichte ausdenken, Rätsel entwickeln, die weder zu schwer noch zu einfach sind, und Raumelemente entwerfen, die zur Story passen und nicht so leicht kaputt gehen.

Auch wenn der Aufwand hoch ist, gaben in einer Umfrage über 80 Prozent der befragten Escape-Room-Betreiber an, dass sie ihre Raumkonzepte selbst oder zusammen mit ihrem Geschäftspartner entwickeln. Chapeau!

5. Denkt groß und macht einen zweiten Standort auf

Wenn euch das nicht reicht oder ihr einfach keinen Platz mehr in eurer derzeitigen Escape-Game-Location habt, könnt ihr auch eine neue Filiale eröffnen. Der Aufwand und das Risiko sind bei einer Expansion natürlich größer. Aber, wie wir oben bereits beschrieben haben, wird es für kleine Anbieter immer schwieriger, sich zu behaupten. Daher führt, früher oder später, wahrscheinlich sowieso kein Weg daran vorbei, sich zu vergrößern.

Bevor ihr euch für eine zweite Niederlassung für euer Escape-Room-Business entscheidet, solltet ihr euch aber einige Fragen stellen:

  • Wie ist die Konkurrenzsituation in meiner Region?
  • Bleibe ich in meiner Stadt oder gehe ich in eine andere Stadt?
  • Mit welchen Einnahmen kann ich am neuen Standort realistisch rechnen?
  • Welche Anforderungen habe ich an die Immobilie?
  • Sind Zusatzinvestitionen nötig, zum Beispiel in den Brandschutz?
  • Wie mache ich meinen neuen Escape-Room-Standort bekannt?

Zu expandieren ist also schon fast mit der Gründung des ersten Escape Rooms zu vergleichen. Ob ihr diesen Schritt gehen wollt, könnt ihr nur selbst entscheiden. Bedenkt dabei aber, dass es allein in Deutschland bereits etwa 400 Anbieter mit über 1.000 Räumen gibt.

Ist euch die Investition in einen weiteren Standort zu groß? Dann können Outdoor-Spiele und Stadtrallyes eine Alternative sein. Die Setup-Kosten sind niedrig, es ist kein zusätzliches Personal erforderlich und die Einsatzmöglichkeiten sind breit gefächert. Wir freuen uns, wenn wir euch beraten dürfen!

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