8 Maßnahmen gegen das Coronavirus für Escape Rooms und Freizeitanbieter

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Das Coronavirus legt zahlreiche Branchen lahm: Menschen sind verunsichert und meiden Veranstaltungen. Für viele Escape Rooms und andere Freizeitanbieter geht es nur noch ums Überleben. Unser Guide hilft euch dabei, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Wie ihr alle wisst, breitet sich das Coronavirus immer weiter aus und legt ganze Länder lahm. Wir wollten es lange nicht wahrhaben, aber auch unsere Branche ist betroffen. In Italien steht das ganze Land unter Quarantäne, niemand geht in einen Fluchtraum, Firmen stellen ihre Mitarbeiter frei und vermeiden Teamveranstaltungen und -Meetings. Einige unserer Partner in den besonders stark betroffenen Regionen berichten von 50 bis 100 Prozent Buchungsrückgang bzw. Stornierungen. Das ist ein extrem ernstes Problem und wahrscheinlich die größte Herausforderung, vor der ihr als Escape-Room-Betreiber jemals standet.

Nur herumzusitzen und abzuwarten, ist aber keine Option. Ihr habt Möglichkeiten, um zumindest das Schlimmste zu verhindern.

1. Weist auf eure hohen Hygienestandards hin

Bei aller berechtigten Furcht vor dem Coronavirus können wir als Veranstaltungsorganisatoren die Menschen beruhigen, indem wir auf unsere hohen Hygienestandards hinweisen. Ob auf der Website, den Social-Media-Kanälen oder mit Schildern vor Ort – macht euren Kunden klar, dass sie bei euch nichts zu befürchten haben.

2. Verbessert die Reinigungsmaßnahmen in eurem Escape Room

Ihr habt sicher ohnehin hohe Hygienestandards, aber in Folge der Coronakrise könnt ihr eure Reinigungsmaßnahmen womöglich noch verbessern. Folgende Maßnahmen erscheinen uns als sinnvoll:

  • Bittet eure Gäste vor dem Betreten der Fluchträume, sich die Hände zu waschen.
  • Bietet Einmal-Handschuhe zum Spielen an.
  • Habt immer genug Desinfektionsmittel vorrätig.
  • Lüftet eure Räume häufiger als üblich und desinfiziert alle Spielgegenstände.
  • Reinigt eure Toiletten täglich.
3. Bereitet eure Mitarbeiter auf die Situation vor

Sensibilisiert eure Mitarbeiter für die Situation. Es ist wichtig, dass sie mit gutem Beispiel vorangehen, wenn es beispielsweise um die Hygiene geht: Hände waschen, sich nicht ins Gesicht fassen, immer genug Desinfektionsmittel griffbereit haben. Außerdem sollten sie nicht zur Arbeit kommen, wenn sie sich krank fühlen.

4. Verhandelt eine vorübergehende Mietminderung

Trotz aller Maßnahmen müsst ihr damit rechnen, dass euer Umsatz einbricht. Das kann zu Zahlungsproblemen führen.

Einer eurer größten Posten auf der Soll-Seite ist die Miete. Prüft Optionen mit eurem Vermieter, inwieweit er euch vorübergehend mit einer Mitminderung entgegenkommen kann.

Dass er euch eine vorübergehende Mietpreisreduzierung zugesteht, ist gar nicht so unwahrscheinlich, wie ihr vielleicht denkt. Im ersten Moment verdient er zwar weniger. Aber ihm ist auch nicht daran gelegen, dass ihr bankrott geht und er Leerstand in seiner Immobilie hat.

5. Reduziert weitere Ausgaben

Prüft auch bei euren anderen Verträgen, inwieweit ihr Kosten senken könnt. Unter anderem die folgenden Kostenstellen könnt ihr möglicherweise optimieren:

  • Handy und Internet
  • Strom
  • Escape Room Software
  • Abos
  • Dienstleistungsverträge mit Handwerkern o. ä.

Ein wichtiger Aspekt können auch Kreditrückzahlungen sein. Falls ihr einen Kredit abbezahlt, fragt euren Bankberater, ob ihr die Tilgung vorübergehend aussetzen oder reduzieren könnt.

6. Senkt eure Gehaltskosten

Da euer Escape Room durch das Coronavirus wahrscheinlich weniger ausgelastet ist, solltet ihr auch eure Gehaltszahlungen deutlich senken. Da viele Escape-Room-Mitarbeiter Teilzeit arbeiten, ist es relativ einfach, die Kosten an dieser Stelle zu reduzieren.

Die größte Herausforderung ist vermutlich, seinen Angestellten auf eine freundliche aber bestimmte Art klarzumachen, dass sie gerade nicht gebraucht werden. Versucht verständnisvoll zu sein und stellt euren Mitarbeitern in Aussicht, dass ihr nach der Krise wieder auf sie setzt. Dann werden sie eure Entscheidung auch akzeptieren.

7. Passt euer Escape Room Marketing an

Ihr solltet eure aktuellen Marketingaktivitäten auf den Prüfstand stellen. Falls ihr in einem Land wie Italien seid, in dem das gesamte öffentliche Leben stillsteht, solltet ihr alle eure Kampagnen stoppen, um Geld zu sparen. In anderen Regionen ergibt es vielleicht Sinn, zumindest seine „Pay per Booking“-Kampagnen (zum Beispiel auf Google und Facebook) laufen zu lassen.

Habt ihr die E-Mail-Adressen von euren ehemaligen Spielern? Denkt darüber nach, sie zu kontaktieren, auf eure hohen Hygienerichtlinien hinzuweisen und ihnen einen Rabatt auf ein Spiel anzubieten.

7 Escape Room Marketing Tipps haben wir hier für euch zusammengefasst.

8. Verkauft Gutscheine für später

Jede Krise geht irgendwann zu Ende. Beim Coronavirus kann man zwar noch nicht sagen, wann es vorbei sein wird. Aber nichtsdestotrotz könnt ihr Escape-Room-Gutscheine über euren Onlineshop verkaufen.

Wir hoffen, ihr kommt gut durch diese schwierige Zeit. In Gedanken sind wir bei euch und helfen euch gerne, wo wir können.

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